Die NV Rotterdamsche Tramweg Maatschappij ist seit mehr als einem halben Jahrhundert das wichtigste regionale Verkehrsunternehmen auf den Inseln Südholland und Schouwen-Duiveland. Das Unternehmen betrieb Fährdienste und verfügte über 235 Kilometer Bahngleise. Wer mit dem RTM von Burgh, am Kopf von Schouwen, abgereist ist, war in fünfeinhalb Stunden bereits in Süd-Rotterdam! Doch die Dampf- und Dieselzüge der RTM beförderten nicht nur Fahrgäste. Das Unternehmen konzentrierte sich auch auf den Transport von landwirtschaftlichen Produkten, Vieh und Baumaterial.
Nach der Flutkatastrophe 1953 verlor das RTM an Bedeutung. Der Südwesten der Niederlande brauchte mehr Geschwindigkeit, als die Bahn bieten konnte, und der Bau der Deltawerke machte das Netz von Fährverbindungen und Bahnlinien überflüssig. Im Februar 1966 fuhr die letzte RTM-Zug zwischen Hellevoetsluis und Spijkenisse in einem fliegenden Schneesturm. Zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen bereits in ein Busunternehmen umgewandelt worden. Nach einer Fusion Ende der 1970er Jahre hörte die RTM genau hundert Jahre nach ihrer Gründung auf zu existieren.
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